Wirtschaft, Bildung, Forschung, wie sichert die Schweiz ihren Wohlstand? Gemeinsame Veranstaltung der VWG-Bern, dem Dachverband Schweizer Jugendparlamente (DSJ) und Tamedia.
Demokratie lebt von Engagement!
Mit diesen Worten brachte Bundespräsident Guy Parmelin den Kern des Abends auf den Punkt. Am gemeinsamen Anlass der VWG und des Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ (DSJ) stand der generationenübergreifende Dialog im Zentrum.
Vor über 350 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Casino Bern diskutierte der Bundespräsident mit politisch engagierten Jugendlichen über die Zukunft der Schweiz. Ziel des Abends war es, den Austausch zwischen Jung und Alt bewusst zu fördern. Oder wie es Dr. Beat Brechbühl, Präsident der VWG, zum Auftakt formulierte: «Unser Ziel ist, einen persönlichen Dialog zwischen politisch engagierten Jugendlichen und dem Bundespräsidenten zu ermöglichen.»
In seiner Rede und im anschliessenden Dialog betonte Guy Parmelin, dass Veränderung nicht Stillstand bedeute, sondern Agilität, Resilienz und Dialogfähigkeit erfordere – innerhalb der Schweiz ebenso wie international. Der Wohlstand unseres Landes sei nicht selbstverständlich: Neben stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen brauche es die Leistungsbereitschaft jedes Einzelnen.
Ein zentrales Anliegen des Bundespräsidenten bleibt das duale Bildungssystem. Lehre und Gymnasium dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden; gerade die Durchlässigkeit zwischen den Bildungswegen sei ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Schweiz als Wissensgesellschaft.
Im Austausch mit den jungen Fragestellenden zeigte sich Parmelin offen für neue Perspektiven, verband dies aber mit einem klaren Appell: mehr politisches Engagement, Abstimmen und Wählen, um die eigene Stimme wirksam einzubringen.
Auch aus Sicht des DSJ war der Abend ein Erfolg. Co‑Geschäftsführerin Sara Schmid fasste es treffend zusammen: «Der Abend zeigte, wie ein generationenübergreifender Dialog funktionieren kann – sachlich, respektvoll und mit Blick auf die Herausforderungen, vor denen wir alle stehen.»